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adasoft unterstützt Lokales Bündnis für Familien in Norderstedt
Bei einem Treffen mit Burkhard Schniedergers, Bündniskoordinator des Lokalen Bündnisses für Familien in Norderstedt bei adasoft betonte Elisabeth Hartojo, dass der Verein sich für Mitglieder, Kursteilnehmer und Familien bereits aktiv engagiert und das Lokalen Bündnis für Familien in Norderstedt von Beginn an durch die Stellung von Räumlichkeiten unterstützen wird.
Familien stark machen
Norderstedt, 10.01.2008 – Geschäftsführerin Elisabeth Hartojo setzt ein Zeichen für mehr Familienfreundlichkeit in Norderstedt.
Adasoft ist auch beim Teilnehmerklientel vom Alterungsprozess der Gesellschaft nicht ausgenommen. Die Einbeziehung des Generationswandels in bürgerorientiertes Engagement ist wichtiger denn je, um allen Bürgerinnen und Bürgern gleichermaßen gerecht werden zu können. Dies gilt auch für die Bereiche des lebenslangen Lernens, die adasoft sich zur Aufgabe gemacht hat. Hier ist ein optimaler Anknüpfungspunkt an das Lokale Bündnis für Familien in Norderstedt.
Unter diesem Gesichtspunkt wird das Lokale Bündnis in Norderstedt versuchen, im Rahmen des bundesweiten Aktionstages für Lokale Bündnisse für Familien am 15. Mai 2008 in einer Informationsveranstaltung über die ersten Projekte mit adasoft und anderen Partnern im Rahmen einer kleinen Ausstellung zu berichten. Dabei stehen den Bürgerinnen und Bürger im persönlichen Gespräch Ehrenamtliche für Fragen und Informationen, besonders aber auch für die Annahme weiterer Projektvorschläge zu Verfügung.
Die Beteiligten wollen so kurz- und mittelfristig das familien- und kinderfreundliche Klima in der Stadt weiter fördern, verbessern und die Beteiligung von Familien an Planungsprozessen sicherstellen.
Hintergrundinformationen:
Ins Leben gerufen wurde das bundesweite Projekt "Lokale Bündnisse für Familien" im Jahre 2004 als eine Initiative des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. In 2007 gibt es bereits rd. 450 Bündnisstandorte im gesamten Bundesgebiet. Ihr Ziel ist, auf kommunaler Ebene die Situationen von Familien in das Bewusstsein einer breiten Öffentlichkeit zu rücken und konkrete Handlungsalternativen zu erarbeiten. "Lokale Bündnisse für Familien" nutzen die Möglichkeit, in ihrem Umfeld verschiedene Akteure aus Politik, Wirtschaft, Handel und Verbänden sowie ehrenamtlich tätige Menschen zusammen zu bringen, um so für familienbezogene Inhalte zu werben und Modellversuche zu initiieren. Bürgerinnen und Bürger kamen am 10. Januar 2008 in den Räumen des adasoft e. V. erstmals zusammen, um ein Lokales Bündnis für Familie zu gründen. Die Familien und gemeinnützige Vereine besser zu vernetzen und die Kommunikation zwischen den Bürgern zu stärken, sind wichtige Ziele der Bündnisakteurinnen und -akteure, darunter der adasoft e. V., der Ortsverein des Deutschen Kinderschutzbundes und die MEDIKO GmbH. Gemeinsam wollen die Bündnisakteure erreichen, dass sich die Menschen in Norderstedt zuhause fühlen und dort mit ihren Familien wohnen bleiben. Als Anlaufstelle für die Norderstedter Familien richtet das Bündnis ein Bündnisbüro ein, das 40 Stunden in der Woche erreichbar ist. Der regionale Fernsehsender „Noa4“ und die regionale Presse sorgen für Öffentlichkeit und unterstützen die Bündnisakteure unter anderem beim Aufbau eines Internetauftritts.
Familien-Netzwerke stärken
Da viele Norderstedter im nicht weit entfernten Hamburg arbeiten, kennen sie häufig ihre Nachbarn kaum, haben wenig soziale Kontakte innerhalb der Stadt und kümmern sich entsprechend wenig um ihr direktes soziales Umfeld. Um die Bürgerinnen und Bürger mehr in das Stadtleben zu integrieren, planen die Partnerinnen und Partner des Norderstedter Bündnisses Vereins- und Familienfeste. Spezielle Familien- und Bildungsführer sollen die Kommunikation insbesondere der Familien untereinander fördern. Burkhard Schniedergers, Vorsitzender des neu entstehenden Deutschen Kinderschutzbundes Norderstedt, setzt sich als Bündniskoordinator für einen Ausbau der bestehenden Netzwerke zwischen den Kinder- und Familieneinrichtungen ein. „Der Fokus des Bündnisses soll auf Verbesserungen für Vereine und Ehrenamtliche liegen, die sich mit Ihrem Angebot um Eltern, Kinder, Familien und Alleinerziehende kümmern“, sagt Schniedergers. Um Norderstedt für Familien dauerhaft attraktiver zu machen und deren Bedürfnisse zu ermitteln, planen die Bündnispartner eine Fragebogenaktion in lokalen Schulen, Unternehmen und Kindergärten.
Gemeinsam Einsatz für Familien zeigen
Auch der Verein adasoft e. V., der seit über 15 Jahren in der Qualifizierung und Weiterbildung von Frauen und Mädchen aktiv ist, unterstützt das Norderstedter Familienbündnis. Für die Bündnisakteurin und Geschäftsführerin Elisabeth Hartojo ist es wichtig, vor allem Frauen und Familien in sozialen Notlagen zu unterstützen: „Wenn wie hier in Norderstedt endlich mehrere Akteure an einem Strang ziehen, können wirkungsvolle Angebote auch den Familien gemacht werden, die keine Lobby haben.“ Ziel des Bündnisses ist es, mehr Öffentlichkeit für die Belange von Familien zu schaffen und passgenaue Angebote zu organisieren. Ein Schwerpunkt der Bündnisarbeit liegt auf der Verbesserung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Ein konkretes Bündnisprojekt ist deshalb, Frauen beim Wiedereinstieg in den Beruf zu unterstützen und Bildungs- und Qualifizierungsangebote für Familien zu schaffen.
Darüber hinaus soll über gezielte öffentliche Bündnispartnerschaften mit ansässigen Unternehmen und projektbezogene Kooperationen die Arbeit des Norderstedter Familienbündnisses in Zukunft weiter vorangetrieben werden.
Nähere Informationen über das Lokale Bündnis für Familie in Norderstedt erhalten Sie von Burkhard Schniedergers, er ist zu erreichen unter Tel.: XX oder mobil: 0178 / 458 6226, bzw. per E-Mail unter medikohamburg (at) web.de. Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam-Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können
Informationen über die bundesweite Initiative sind im Internet unter www.lokale-buendnisse-fuer-familie.de abrufbar.
In den Kreisen, Städten und Gemeinden mit einem Lokalen Bündnis leben über 44 Millionen Menschen. Die Initiative wird aus Mitteln des Bundesfamilienministeriums und des Europäischen Sozialfonds finanziert.